Praktikum nach Unfall: Standortbestimmung für den Job 16.07.2026
Ein Unfallopfer aus Delmenhorst hat seinen Unterschenkel knapp behalten und darf einige frühere Tätigkeiten aus seinem bisherigen Beruf nicht mehr ausüben, weil ein Unfall auch berufliche Wege verändert. Ohne abgeschlossene Ausbildung hat er sich selbstständig um Firmen bemüht und beginnt nun mit Unterstützung des BNW Delmenhorst ein Praktikum. Für Haftpflichtversicherungen ist dieser Weg relevant: Ein sauber begleitetes Praktikum liefert belastbare Anhaltspunkte zur tatsächlichen Erwerbsfähigkeit und zur körperlichen Belastbarkeit nach dem Unfall, oft deutlich aussagekräftiger als reine Gutachten auf dem Papier, weil sich Belastbarkeit im praktischen Arbeitsalltag zeigt und nicht nur im einzelnen Untersuchungstermin. Gleichzeitig zeigt der Fall, wo die Grenze liegt: Wird ein Praktikum über mehrere Monate ohne reale Einstellungsperspektive fortgesetzt, wird aus der Standortbestimmung eine reine Ersatzarbeitskraft, und das schwächt die Position aller Beteiligten und verzögert eine tragfähige berufliche Lösung erheblich. Frühzeitige, ehrliche und sorgfältig dokumentierte Begleitung im Reha-Management hilft, diesen Prozess sauber, nachvollziehbar und im Sinne aller beteiligten Seiten zu gestalten, auch mit Blick auf spätere Verfahrens- und Beweisfragen im Personenschaden. Mehr dazu im Reha-Blog: https://rehamanagement-nord.de/15-07-2026-praktikum-nach-unfall-bnw/
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