Auf geht's - der Reha-Blog!

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Auf geht's - der Reha-Blog! 062 Loslassen Teil 2

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Viele Unfallopfer stehen vor der Herausforderung nicht los zu lassen. Geschädigte sind regelrecht in ihren Strukturen gefangen. Sie wissen, dass Veränderungen notwendig sind. Sie schaffen es nicht Abstand zu gewinnen.

Haftpflichtversicherungen werden in dieser Phase blockierend wahrgenommen. Misstrauen nimmt überhand. Selbst wenn es viele positive Signale gibt. Distanz vom alten Leben zu nehmen wird dadurch gehemmt. Die aussichtsreiche Einschätzung des Anwalts wird nicht einmal berücksichtigt.

Weiterentwicklung in der Teilhabe ist nicht möglich, wenn Misstrauen nicht überwunden wird. Der Teilhabeprozess wird gehemmt oder unmöglich. Kostenträger treten dann oft von ihren integrativen Angeboten zurück.

Auf geht's - der Reha-Blog! 061 Nur zusammen geht es

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Ein Reha-Manager ist abhängig von der Offenheit seines Klienten. Fallen Informationen unter den Tisch, kann die Hilfe nicht optimal sein. Das erscheint logisch.

In einem Gespräch beschwert sich ein Klient von Jörg Dommershausen, dass es nicht weitergeht. Leistungen der Sozialversicherung werden verwehrt. Schnell stellt sich raus, dass alle Informationen schon mehrere Monate bekannt sind. Da ist eine Hilfe nur schwer möglich, wenn der eigene Reha-Manager außen vor gelassen wird.

Auf geht's - der Reha-Blog! 060 Abbruch einer Reha-Maßnahme und ihre möglichen Folgen

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Es ist ein Irrtum, dass nur das Unfallopfer freiwillig an Maßnahmen im Reha-Management teilnimmt. Auch die gegnerische Haftpflichtversicherung leistet ihren Beitrag im Reha-Management freiwillig.

Ganz aktuell geht es um eine Klientin, die sich in einer Reha-Maßnahme nicht wohl fühlt. Sie ist der Einschätzung, dass ihr die Maßnahme nichts bringen würde. Tatsächlich ergeben allerdings Gespräche mit den Ärzten, Therapeuten und dem Sozialdienst ein ganz anderes Bild.

Nun soll rehamanagement-Oldenburg eine Entscheidung fällen. Dies ist allerdings nicht die Aufgabe eines Reha- Dienstleisters im Reha-Management. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Klientin nicht nur der Maßnahme, sondern auch dem Reha-Plan zugestimmt hat.

Gegnerische Haftpflichtversicherungen prüfen für sich, ob sie weiter in eine Reha-Management und in Reha-Kosten investieren möchten. Dies müssen sie nicht. Sie sind nach dem Code of Conduct dazu auch nicht verpflichtet.

Auf geht's - der Reha-Blog! 059 Ohne Perspektive geht es auch weiter!

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Was tun, wenn ein Unfallopfer subjektiv eine Perspektivlosigkeit empfindet? Wie soll es dann weiter gehen? Ganz konkret findet sich der Klient von rehamanagement-Oldenburg von seinem gesamten Umfeld nicht unterstützt. Real ist das nicht so. Wird aber vom Klienten so wahrgenommen und empfunden. Selbst die Ehepartnerin wird nicht als Unterstützung empfunden.

Die erste Aufgabe ist, sich mit Perspektiven zu beschäftigen. Unterstützungsaufgaben helfen dabei. Kleine Schritte machen da mehr Sinn als große. Das dauert natürlich. Kostenträger fragen sich dann ganz schnell, was das Ganze bringt. Ziel ist es Teilhabe auch wahrscheinlich zu machen. Auch im Kopf des Klienten.

Auf geht's - der Reha-Blog! 058 Loslassen Teil 1

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Wenn Unfallopfer an ihrem alten Leben festhalten, kann Reha-Management schwer werden.

Nur wer kennt das von sich nicht selbst. Schon in kleinen Sachen kann das Loslassen schwer sein. Von außen ist dann immer leicht reden. Etwas zu verändern ist doch einfach. Oder wo ist das Problem? Es ist doch klar das......?

Was für einen selber nicht gilt, kann dann schnell für das Unfallopfer gelten. Und ist es denn so einfach? Gerade dann, wenn das Unfallopfer Unternehmer ist und sein Unternehmen über Jahre aufgebaut hat. Persönliche Veränderung wird dann zur Herausforderung. Was kann man machen? Klarheit schaffen. Einmal für das Unfallopfer und seine Familie und dann auch für den Rechtsanwalt und die gegnerische Haftpflichtversicherung.

Auf geht's - der Reha-Blog! 057 Grenzen der Unterstützung

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Manchmal wünschen sich Unfallopfer trotz schwerem Handicap Berufe, die langfristig keine Teilhabe am Arbeitsleben sichern. Spannend wird es, wenn jede Beratung nicht greift. Jedes überzeugende Argument wird quasi vom Unfallopfer in den Wind geschlagen.

Das hat natürlich Konsequenzen. Sozialversicherungsträger sind nicht verpflichtet in berufliche Abenteuer zu investieren. Auch ein Haftpflichtversicherer muss dies nicht tun. Auch er hat Interessen an einer dauerhaften Lösung.

Und was kann ein Reha-Manager tun? Nichts. Manch Eine/r muss einfach selbst seine Grenzen kennen lernen. Auch wenn natürlich in diesem Fall das rehabilitative Umfeld nicht positiv wahrgenommen wird.

Auf geht's - der Reha-Blog! 056 SMART ans Ziel

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Wie komme ich einfach zu einem Ziel? Gibt es Unterstützungsmöglichkeiten? Welches Modell kann ich anwenden? Das Smart-Modell war schon in der Vergangenheit Thema beim “Auf geht’s - der Reha- Podcast!”.

Aktuell hat Jörg Dommershausen mit einem Klienten dieses Modell besprochen.

Dabei geht es um die Realisierung der Teilhabe am Arbeitsleben und die Darstellung eigener Möglichkeiten mit einer schweren Beeinträchtigung.

Wer selbst einen Plan erstellt um die eigene Teilhabe am Arbeitsleben sicherzustellen hilft nicht nur sich, sondern auch seinem zukünftigen Arbeitgeber.

Auf geht‘ s- der Reha-Blog! 055 Frohe Weihnachten!

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Auf geht‘ s in die letzten Tage im Jahre 2019. Zeit die Ruhe und Besinnlichkeit zu genießen. Bilanz ziehen ist eine Möglichkeit. Zum Beispiel sich an positive Dinge des Jahres zu erinnern. Mit der Familie oder Freunden macht das besonders viel Spaß.

Hast du vor Kurzem erst einen Unfall erlitten oder eine schwere Erkrankung hat sich bemerkbar gemacht, fällt dieser Blick vielleicht zunächst schwer. Und vielleicht findest du in dieser Situation vielleicht doch etwas, was dir Halt gegeben hat. Vielleicht von einer Stelle oder Person, der du Hilfe gar nicht zugetraut hattest.

Auf geht's - der Reha-Blog! 054 Teilhabe nicht gelebt

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Wir haben ein Bundesteilhabegesetz. Soweit so gut. Teilhabe heißt aber auch eine betroffene Peron wirklich teilhaben zu lassen. Unter dem Deckmantel einer angeblichen juristischen Verpflichtung als Reha-Einrichtung über eine Person zu entscheiden ist da schon skurril.

Teilhabe heißt auch einmal zu fragen, was sich die betroffene Person vorstellen kann. Da gibt es ja solch “Kleinigkeiten“ wie eine Familie. Und aus der Entfernung einzuschätzen was 500 KM weiter entfernt wirklich Sachstand ist, ist schon erstaunlich. Nur gut, dass es dann immer etwas im realen Leben kommt.

Auf geht's - der Reha-Blog! 053 Mit kleinen Maßnahmen zum Ziel!

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Immer dann, wenn alle an einem Strang ziehen, ist viel möglich. Wichtig für die Teilhabe ist die richtige Mischung in den Therapien. Zuviel ist nicht gut. Dies führt zu Überlastung. Gut ist, wenn nach langer Zeit ohne Therapien etwas erreicht werden kann.

Jörgs Klient hat vor vielen Jahren ein Schädelhirntrauma erlitten. Eine Nachbehandlung fand nicht statt. Stationäre Reha-Maßnahmen verpufften somit schnell.

Für den Betroffenen bedeutete dies den Verlust des Freundeskreises. Auch auf der Arbeit gab es Probleme.

Mit einem tollen ambulanten Therapiekonzept kann viel erreicht werden.

Ziel ist es langfristig die Therapien ausschleichen zu lassen. Dann können Therapieblöcke die Teilhabe stützen.

Über diesen Podcast

Auf geht 's - der Reha-Blog berichtet aus dem Leben eines Reha-Managers. Fast jeden Tag erlebt Jörg Dommershausen von rehamanagement-Oldenburg mit Unfallopfern, Kostenträgern und Rechtsanwälte Schönes, Kurioses und Negatives. Mut machen das es nach einem schweren Unfall weiter geht, ist Ziel des "Auf geht' s - der Reha-Blog!". Kurze Sendung und wenig Text laden ein, als Unfallopfer oder Angehöriger das Leben wieder selbst in die Hände zu nehmen. Dafür steht die ganz Arbeit von Jörg Dommershausen

von und mit Jörg Dommershausen

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